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Alternativen zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung
In Kategorie: Fragen Forum
von: Anonymer Nutzer am: 04.12.2009 - 20:31 Uhr
(Beitrag bzw. Frage wurde 750 mal gelesen)
Was gibt es denn für Alternativen zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung? Denn auch wenn mir alle sagen, der Abschluss ist wichtig, ich kann ihn mir halt nicht leisten. Was soll ich jetzt machen?
Antwort: Wegweiser-Berufsunfähigkeitsversicherung
am 04.12.2009 - 20:31 Uhr
:
Es gibt schon Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung, nur deckt leider keine das bestehende Risiko so gut ab.
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rnWas gibt es da?
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rnDie Unfallversicherung: Erhält man z.B. aufgrund vieler Vorerkrankungen keine Berufsunfähigkeitsversicherung, dann kann man zumindest das Unfallrisiko mit einer Unfallversicherung absichern. Aber – nur ca. jeder 10. Fall (eher sogar weniger) von Berufsunfähigkeit geht auf einen Unfall zurück. Die anderen 90% der Fälle sind durch Krankheiten verursacht. Eine Unfallversicherung leistet aber nur bei Unfall. Es gibt allerdings inzwischen auch Angebote von Unfallversicherungen, die den Begriff Unfall weiter fassen. Da gehören dann auch der Schlaganfall oder Erkrankungen aufgrund von Infektionen mit dazu. Fakt bleibt allerdings, dass im Vergleich zur Berufsunfähigkeit die Unfallversicherung weit weniger Schutz bietet. Vorteil ist, dass sie von der beruflichen Tätigkeit unabhängig ist. Invalidität wird nach der Gliedertaxe definiert, da spielt es keine Rolle, welchem Beruf man nach geht. Dadurch, dass der Schutz nicht so umfangreich ist, ist sie zudem auch wesentlich kostengünstiger.
rn
rnDie Erwerbsunfähigkeitsversicherung: Auch bei dieser Versicherung ist es irrelevant, welchen Beruf man hat. Entscheidend ist nur, dass man keinem Erweb mehr nachgehen kann. Erwerbsunfähigkeitsrenten werden kaum gezahlt, weil der Fall, dass man tatsächlich gar nichts mehr machen kann, zum Glück selten eintritt. Und bezogen darauf sind die zu entrichtenden Prämien gar nicht so günstig. Somit stellt sie auch keine gute Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung dar. Es ist allerdings besser, eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung zu haben als gar keine Absicherung. Tritt der Fall ein, dass man auf eine Erwerbsminderungsrente des Staates angewiesen ist, dann zeigt sich, dass diese meist zu niedrig ist, um davon auch nur überleben zu können. Wichtig ist somit beim Abschluss einer privaten Erwerbsunfähigkeitsrente, dass in den Bedingungen deutlich steht, dass der Erhalt der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente automatisch die Leistungspflicht zur Zahlung der privaten Erwerbsunfähigkeitsrente nach sich zieht.
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rnDie Dread-Disease-Versicherung: Bei dieser Versicherung gibt es eine Auflistung von Krankheiten und sollte eine solche auftreten, erhält man eine vereinbarte Versicherungssumme, egal, ob man noch arbeiten kann oder nicht. Der Nachteil hier ist zum einen der Preis. Die Anzahl der Krankheiten ist beschränkt und dennoch kostet die Dread-Disease-Versicherung (fast) soviel wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung, bei der allgemein bei Krankheit geleistet wird. Ein weiterer Nachteil ist, dass i.d.R. psychische Erkrankungen ganz ausgeschlossen werden und gerade die machen inzwischen einen enormen Anteil der Berufsunfähigkeiten aus. Vorteil ist, dass man eine Vertragslaufzeit auch über das 65. Lebensjahr hinaus vereinbaren kann und dass das Anerkennungsverfahren im Normalfall wesentlich einfacher und schneller geht als bei der Berufsunfähigkeitsvericherung.
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rnDie Grundfähigkeitenversicherung: Egal ist, welcher Tätigkeit man nach geht, egal ist, welche Krankheit man bekommt oder ob man einen Unfall hat. Es werden einfach bestimmte Grundfähigkeiten, wie z.B. gehen, Treppen steigen, hören oder sehen definiert und sollte eine solche Grundfähigkeit wegfallen, erhält man eine Rente. Das Problem ist, dass viele schwere Krankheiten nicht einhergehen mit dem Verlust einer Grundfähigkeit. So z.B. viele Krebsleiden oder die ganze Palette der psychischen Erkrankungen. Und dann ist auch diese Versicherung nicht gerade günstig. Die Prämien sind annähernd gleich denen einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Antragsprüfung läuft nicht ganz so streng. Wer also keine normale Annahme bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen kann oder wer so hohe Zuschläge zahlen müsste, dass er sie sich nicht mehr leisten kann, kann es mal damit versuchen. Die Nachteile muss man aber im Auge behalten.
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Wegweiser-Berufsunfähigkeitsversicherung (752)
Freibadstrasse 14
81543 München
verifiziertes Premiumprofil
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Es gibt schon Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung, nur deckt leider keine das bestehende Risiko so gut ab.
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rnWas gibt es da?
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rnDie Unfallversicherung: Erhält man z.B. aufgrund vieler Vorerkrankungen keine Berufsunfähigkeitsversicherung, dann kann man zumindest das Unfallrisiko mit einer Unfallversicherung absichern. Aber – nur ca. jeder 10. Fall (eher sogar weniger) von Berufsunfähigkeit geht auf einen Unfall zurück. Die anderen 90% der Fälle sind durch Krankheiten verursacht. Eine Unfallversicherung leistet aber nur bei Unfall. Es gibt allerdings inzwischen auch Angebote von Unfallversicherungen, die den Begriff Unfall weiter fassen. Da gehören dann auch der Schlaganfall oder Erkrankungen aufgrund von Infektionen mit dazu. Fakt bleibt allerdings, dass im Vergleich zur Berufsunfähigkeit die Unfallversicherung weit weniger Schutz bietet. Vorteil ist, dass sie von der beruflichen Tätigkeit unabhängig ist. Invalidität wird nach der Gliedertaxe definiert, da spielt es keine Rolle, welchem Beruf man nach geht. Dadurch, dass der Schutz nicht so umfangreich ist, ist sie zudem auch wesentlich kostengünstiger.
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rnDie Erwerbsunfähigkeitsversicherung: Auch bei dieser Versicherung ist es irrelevant, welchen Beruf man hat. Entscheidend ist nur, dass man keinem Erweb mehr nachgehen kann. Erwerbsunfähigkeitsrenten werden kaum gezahlt, weil der Fall, dass man tatsächlich gar nichts mehr machen kann, zum Glück selten eintritt. Und bezogen darauf sind die zu entrichtenden Prämien gar nicht so günstig. Somit stellt sie auch keine gute Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung dar. Es ist allerdings besser, eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung zu haben als gar keine Absicherung. Tritt der Fall ein, dass man auf eine Erwerbsminderungsrente des Staates angewiesen ist, dann zeigt sich, dass diese meist zu niedrig ist, um davon auch nur überleben zu können. Wichtig ist somit beim Abschluss einer privaten Erwerbsunfähigkeitsrente, dass in den Bedingungen deutlich steht, dass der Erhalt der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente automatisch die Leistungspflicht zur Zahlung der privaten Erwerbsunfähigkeitsrente nach sich zieht.
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rnDie Dread-Disease-Versicherung: Bei dieser Versicherung gibt es eine Auflistung von Krankheiten und sollte eine solche auftreten, erhält man eine vereinbarte Versicherungssumme, egal, ob man noch arbeiten kann oder nicht. Der Nachteil hier ist zum einen der Preis. Die Anzahl der Krankheiten ist beschränkt und dennoch kostet die Dread-Disease-Versicherung (fast) soviel wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung, bei der allgemein bei Krankheit geleistet wird. Ein weiterer Nachteil ist, dass i.d.R. psychische Erkrankungen ganz ausgeschlossen werden und gerade die machen inzwischen einen enormen Anteil der Berufsunfähigkeiten aus. Vorteil ist, dass man eine Vertragslaufzeit auch über das 65. Lebensjahr hinaus vereinbaren kann und dass das Anerkennungsverfahren im Normalfall wesentlich einfacher und schneller geht als bei der Berufsunfähigkeitsvericherung.
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rnDie Grundfähigkeitenversicherung: Egal ist, welcher Tätigkeit man nach geht, egal ist, welche Krankheit man bekommt oder ob man einen Unfall hat. Es werden einfach bestimmte Grundfähigkeiten, wie z.B. gehen, Treppen steigen, hören oder sehen definiert und sollte eine solche Grundfähigkeit wegfallen, erhält man eine Rente. Das Problem ist, dass viele schwere Krankheiten nicht einhergehen mit dem Verlust einer Grundfähigkeit. So z.B. viele Krebsleiden oder die ganze Palette der psychischen Erkrankungen. Und dann ist auch diese Versicherung nicht gerade günstig. Die Prämien sind annähernd gleich denen einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Antragsprüfung läuft nicht ganz so streng. Wer also keine normale Annahme bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen kann oder wer so hohe Zuschläge zahlen müsste, dass er sie sich nicht mehr leisten kann, kann es mal damit versuchen. Die Nachteile muss man aber im Auge behalten.
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