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Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte auch wichtig?


In Kategorie: Fragen Forum


von: anniHH am: 29.01.2009 - 16:07 Uhr
(Beitrag bzw. Frage wurde 5105 mal gelesen)


Ich bin Lehrerin, werde am 1.2.09 verbeamtet und würde gern wissen, ob ich eine BU brauche oder nicht?
Vielen Dank!




Antwort: Wegweiser-Berufsunfähigkeitsversicherung am 01.02.2009 - 11:54 Uhr :
Wegweiser-Berufsunfähigkeitsversicherung (752)
Freibadstrasse 14
81543 München
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Beamte sind einfach ein bisschen besser für den Fall einer Dienstunfähigkeit abgesichert, also „normale“ Arbeitnehmer oder selbständig Tätige.

Doch auch für Beamte bringt eine Dienstunfähigkeit weitreichende finanzielle Einschnitte mit sich. Ob Sie eine zusätzlich Berufsunfähigkeitsversicherung brauchen oder nicht, müssen Sie sich ausrechnen (lassen). Überprüfen Sie, wie groß die finanzielle Katastrophe wäre und entscheiden Sie dann. Ein Makler oder Versicherungsberater kann Ihnen hier gut weiterhelfen.

Sollten Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen wollen, gilt für Sie als Lehrerin folgendes zu beachten:
• Wählen Sie einen Tarif, der eine Dienstunfähigkeitsklausel enthält. Eine solche besagt, dass eine Dienstunfähigkeit als Berufsunfähigkeit anerkannt wird. Das ist sehr wichtig, denn sonst könnte es passieren, dass Sie dienstunfähig werden, aber keine Berufsunfähigkeitsrente erhalten, weil der Versicherer sagt – o.k., Dienstunfähigkeit mag ja gegeben sein, Berufsunfähigkeit aber nicht.
• Lehrer tragen ein nicht geringes Risiko einer zukünftigen Berufsunfähigkeit mit sich. Die Lehrämter unterscheiden sich hier jedoch zum Teil erheblich. So ist das Risiko einer Berufsunfähigkeit bei einem Grundschullehrer ggf. anders als bei einem Realschullehrer und hier wieder anders als bei einem Hochschul- oder Berufschullehrer. Manche Versicherer ordnen daher unterschiedliche Lehrämter auch unterschiedlichen Risikogruppen zu. Je höher das Risiko einer Berufsunfähigkeit, umso teurer ist natürlich der Versicherungsschutz. Lassen Sie sich auf alle Fälle Angebote von guten Tarifen mit einer günstigen Risikogruppenzuordnung erstellen.
• Aufgrund der hohen Gefahr einer Berufsunfähigkeit, prüfen die Versicherer den Antrag äußerst streng. Sollten Vorerkrankungen vorhanden sein, dürfen Sie eine eventuelle Ablehnung nicht persönlich nehmen. Die Versicherer arbeiten da ganz einfach mit Zahlenmaterial. Im Prinzip geht es gar nicht unpersönlicher. Um allerdings eine böse Überraschung zu vermeiden, ist es sinnvoll, wenn Ihr Berater oder Makler vorab beim Versicherer anonyme Vorabanfragen stellt. Hier wird angegeben Beruf, Geschlecht, Alter, Höhe der Berufsunfähigkeitsrente, Versicherungsdauer und die ausgefüllten Gesundheitsfragen. Die Versicherer sagen dann (zwar unverbindlich), was bei einem Abschluss zu erwarten ist. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit eines Probeantrages, dieser wäre dann verbindlich, aber nicht mehr anonym.

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