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Frauen und Berufsunfähigkeitsversicherungen
In Kategorie: Fragen Forum
von: Pane75 am: 19.03.2009 - 20:18 Uhr
(Beitrag bzw. Frage wurde 855 mal gelesen)
Hallo Zusammen,
ich überlege mir gerade ob ich eine BU Versicherung abschließen soll. Bin 21 Jahre jung, weiblich und von Beruf Chemielaborantin. Ist es denn als Frau notwendig eine BU zu haben?? Spiele hierbei auf spätere Heirat und Kinder an. Danke für Eure Tips.
mfg
Pane
Antwort: Wegweiser-Berufsunfähigkeitsversicherung
am 24.03.2009 - 20:25 Uhr
:
Es ist gut, eine Berufsunfähigkeitsversicherung so früh als nur möglich abzuschließen. In jungen Jahren ist man ganz einfach meistens noch recht gesund und somit ist die Antragsprüfung keine Hürde.
Wenn die Beiträge „noch“ zu teuer sind, kann man auch ggf. einen Vertrag mit Dynamik machen. Es kommt dann alljährlich zu einer Erhöhung (2x in Folge darf man sogar immer widersprechen; aber Vorsicht – 3x in Folge widersprochen und die Dynamik erlischt;) und so wächst die Berufsunfähigkeitsrente langsam aber sicher an. Da die meisten Fälle von Berufsunfähigkeit erst in einem etwas fortgeschritteneren Alter passieren, kann man das machen. Besser so, als zu lange mit dem Abschluss zu warten.
Auch für Frauen ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung eine wichtige Absicherung. Auch für Frauen ist das Erwerbseinkommen in vielen Fällen elementar und der Wegfall der beruflichen Tätigkeit und somit der Wegfall des Erwerbseinkommens eine Katastrophe. Sollten Sie die Berufsunfähigkeitsversicherung wirklich einmal später, aus welchem Grund auch immer, nicht mehr brauchen, können Sie diese natürlich kündigen. Aber ich denke mal, man kann nie wissen was kommt (sonst bräuchte man ja auch keine Versicherungen).
Der Punkt Kinder sollte allerdings tatsächlich bei der Auswahl der Tarife ggf. beachtet werden. Wichtig ist, was passiert, wenn man mal für längere Zeit aufgrund von Geburt und Elternzeit zu Hause bleibt. Zu klären ist, ob man dann noch auf den ausgeübten Beruf versichert ist oder als Hausfrau und ob die Absicherung als Hausfrau schlechter ist als die Absicherung des Berufes. Wenn ja, dann sind natürlich Tarif besser, die einen so lange als möglich, auch bei vorübergehenden Ausscheiden aus den Beruf, noch bezüglich dieser Tätigkeit versichern. Gut sind hier z.B. 3 Jahre.
Zudem ist es sinnvoll, Risikoabsicherung und Sparanlagen zu trennen. Es wird zwar häufig auch gerne eine so genannte Berufsunfähigkeitszusatzversicherung angeboten. Hier besteht allerdings die Gefahr, dass man mal in Zahlungsschwierigkeiten kommt und dann den elementaren Berufsunfähigkeitsschutz, den man dann im höheren Alter ggf. gar nicht mehr bekommt, verliert. Zudem sollte man die Berufsunfähigkeitsversicherung als das sehen, was sie ist – eine Versicherung, die ein großes Risiko abdeckt. Es geht nicht darum, etwas zusammenzusparen, es geht darum versichert zu sein gegen ein Risiko, bei dem man sich wünscht, dass es niemals eintritt. Auch wenn dann das Geld „futsch“ ist. Schließlich hat man dafür den Versicherungsschutz genossen.
In manchen Fällen kann eine Risikolebensversicherung mit Berufsunfähigkeitszusatzversicherung überlegenswert sein, da Sie allerdings noch jung sind und keine Familie als Alleinverdiener absichern müssen, ist das wohl keine Option.
Sonstige Tipps für den Abschluss finden Sie bei den Hintergrund-Infos z.B. unter „Strategien zur Tarifwahl“.
Wegweiser-Berufsunfähigkeitsversicherung (752)
Freibadstrasse 14
81543 München
verifiziertes Premiumprofil
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Es ist gut, eine Berufsunfähigkeitsversicherung so früh als nur möglich abzuschließen. In jungen Jahren ist man ganz einfach meistens noch recht gesund und somit ist die Antragsprüfung keine Hürde.
Wenn die Beiträge „noch“ zu teuer sind, kann man auch ggf. einen Vertrag mit Dynamik machen. Es kommt dann alljährlich zu einer Erhöhung (2x in Folge darf man sogar immer widersprechen; aber Vorsicht – 3x in Folge widersprochen und die Dynamik erlischt;) und so wächst die Berufsunfähigkeitsrente langsam aber sicher an. Da die meisten Fälle von Berufsunfähigkeit erst in einem etwas fortgeschritteneren Alter passieren, kann man das machen. Besser so, als zu lange mit dem Abschluss zu warten.
Auch für Frauen ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung eine wichtige Absicherung. Auch für Frauen ist das Erwerbseinkommen in vielen Fällen elementar und der Wegfall der beruflichen Tätigkeit und somit der Wegfall des Erwerbseinkommens eine Katastrophe. Sollten Sie die Berufsunfähigkeitsversicherung wirklich einmal später, aus welchem Grund auch immer, nicht mehr brauchen, können Sie diese natürlich kündigen. Aber ich denke mal, man kann nie wissen was kommt (sonst bräuchte man ja auch keine Versicherungen).
Der Punkt Kinder sollte allerdings tatsächlich bei der Auswahl der Tarife ggf. beachtet werden. Wichtig ist, was passiert, wenn man mal für längere Zeit aufgrund von Geburt und Elternzeit zu Hause bleibt. Zu klären ist, ob man dann noch auf den ausgeübten Beruf versichert ist oder als Hausfrau und ob die Absicherung als Hausfrau schlechter ist als die Absicherung des Berufes. Wenn ja, dann sind natürlich Tarif besser, die einen so lange als möglich, auch bei vorübergehenden Ausscheiden aus den Beruf, noch bezüglich dieser Tätigkeit versichern. Gut sind hier z.B. 3 Jahre.
Zudem ist es sinnvoll, Risikoabsicherung und Sparanlagen zu trennen. Es wird zwar häufig auch gerne eine so genannte Berufsunfähigkeitszusatzversicherung angeboten. Hier besteht allerdings die Gefahr, dass man mal in Zahlungsschwierigkeiten kommt und dann den elementaren Berufsunfähigkeitsschutz, den man dann im höheren Alter ggf. gar nicht mehr bekommt, verliert. Zudem sollte man die Berufsunfähigkeitsversicherung als das sehen, was sie ist – eine Versicherung, die ein großes Risiko abdeckt. Es geht nicht darum, etwas zusammenzusparen, es geht darum versichert zu sein gegen ein Risiko, bei dem man sich wünscht, dass es niemals eintritt. Auch wenn dann das Geld „futsch“ ist. Schließlich hat man dafür den Versicherungsschutz genossen.
In manchen Fällen kann eine Risikolebensversicherung mit Berufsunfähigkeitszusatzversicherung überlegenswert sein, da Sie allerdings noch jung sind und keine Familie als Alleinverdiener absichern müssen, ist das wohl keine Option.
Sonstige Tipps für den Abschluss finden Sie bei den Hintergrund-Infos z.B. unter „Strategien zur Tarifwahl“.
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