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Abschluß einer BU-Versicherung


In Kategorie: Berufsunfähigkeitsversicherung & Recht


von: Stapput am: 07.06.2010 - 17:15 Uhr
(Beitrag bzw. Frage wurde 1326 mal gelesen)


Hallo,ich suche für meine Tochter,geb.25.07.1984 eine Berufsunfähigskeitsversichg.mitExtra Versicherung! Es geht darum,daß sie schon mal abgelehnt wurde und wir das diskreminierend finden!Sie ist gelernte Kinderpflegerin,ist in dem Beruf nicht untergekommen und arbeitet als Pflegehelferin im 3-Schichsystem! Der Makel,der ihr anhaftet ist,das sie leider Gottes "Migräne"von mir, ihrer Mutter geerbt hat und einen zusammengewachsenen Wirbel von ihrem Vater- Was kann sie dafür-sie muß auch mit diesen Gegebenheiten ihre Arbeit im Seniorenheim absolvieren und macht das mit Freude! Wieso hat sie keinen Anspruch auf eine BU-Versicherung? Ich habe gehört,daß es BU-Versichg.gibt,die für einen höheren Betrag im Monat auch Migräne mit absichern!Wo finde ich diese Versicherungen,was können Sie mir empfehlen? Danke im Voraus für Ihre baldige Antwort,mit frdl.Gruß Heidemarie S.





von: admin am: 08.06.2010 - 10:22 Uhr

Ob es Versicherer gib, die Migräne gegen Zusatzbeitrag mitversichern, weiß ich nicht, aber vielleicht kann sich hierzu noch jemand melden.

Doch zu Ihrer Frage: „Wieso hat sie keinen Anspruch auf eine BU-Versicherung?“

Den gibt es so einfach nicht.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein Versicherungsprodukt, das von der privaten Versicherungswirtschaft angeboten wird und bei dem es keinen Kontraktionszwang gibt. Das heißt, der Versicherer kann auswählen, wen er versichert und wen nicht.
Es handelt sich also nicht um eine Sozialversicherung.

Das Problem das Sie beschreiben ist natürlich bekannt. Zum einen wird die BU-Versicherung inzwischen als eine der elementaren Versicherungspolicen bezeichnet, zum anderen gibt es einen nicht geringen Anteil von Bürgern, die diese Versicherung aufgrund von Vorerkrankungen nicht erhalten.

Es gibt z.B. inzwischen Überlegungen, ob es nicht sinnvoll wäre, dass die Versicherungen so etwas wie einen „Basis-Tarif“ anbieten müssten, dann mit Kontraktionszwang aber natürlich mit anderen Leistungen, da das sonst nicht finanzierbar wäre.

Und noch etwas möchte ich sagen. Sprechen Sie nicht von einem „Makel“. So würd ich das nicht sehen. Die Versicherungsgesellschaften sind einfach keine sozialen Unternehmen und sie müssen ja auch dafür sorgen, dass sie für die Fälle, für die sie leisten müssen, das dann auch können. Da wird einfach knallhart kalkuliert. Nehmen Sie eine Ablehnung auf keinen Fall persönlich.

Haben Sie ggf. auch mal gefragt, ob es die Möglichkeit gibt über die Arbeitsstelle einen Gruppenvertrag zu bekommen. Die sind meist in den Leistungen etwas schlechter, sag ich jetzt mal, aber dafür wird nicht so streng geprüft. Vielleicht wäre ja auch das eine Lösung.



von: Andre am: 22.06.2010 - 17:41 Uhr

Hallo Stapput.

Schick mir nochmal eine Mail mit den Daten deiner Tochter.
Haben ein neues Verfahren bei der Arztbefragung.


Liebe Grüße
Andre


von: admin am: 23.06.2010 - 09:56 Uhr


Bitte bei "Optionen für Vermittler" (siehe ganz unten) ein Berater-Profil anlegen!
Danke!



von: David am: 30.06.2010 - 05:26 Uhr


Auch ich habe migräne und finde keine Gesellschaft. Kann mir jemand helfen? premium@live.de



von: Andre am: 22.06.2010 - 17:42 Uhr

Und somit auch größere Chancen Kunden mit Vorerkrankungen durchzubringen.

Liebe Grüße

Antwort: Kristian Engelmann - Hoesch&Partner Versicherungsmakler GmbH am 22.07.2010 - 14:48 Uhr :

Gesellschaften beurteilen das Risiko unterschiedlich. Das Gleiche gilt auch im Bereich der häufig abgelehnten Anträge, wenn eine psychiotherapeutische Behandlung stattgefunden hat. In beiden fällen gibt es Gesellschaften, die den Fall wirklich einzeln prüfen und dann eine Entscheidnug treffen. Bei den anderen Gesellschaften stehen diese Risiken im Ausschlusskatalog, d.h. sie gelten dann als nicht versicherbar.

Ein Versicherungsmakler kann hier auch Probeanträge einreichen, was den Vorteil hat, dass eine Ablehnung oder Einschränkung des Versicherungsschutzes zunächst nicht in der zentralen Datenbank der Versicherungsgesellschaften vermerkt wird.

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