Unfallversicherung für Kinder und Erwachsene ohne Gesundheitsfragen

Das Unfallrisiko ist in jungen Jahren sehr hoch. Die meisten Kinder haben Unfälle mit mehr oder weniger schweren Verletzungen. Behandlungskosten werden durch die Krankenversicherung übernommen. Bleibende Gesundheitsschäden haben negative Auswirkungen auf den späteren Abschluss aller Versicherungen deren Abschluss vom Gesundheitszustand (Gesundheitsfragen) abhängig gemacht wird. Insbesondere sind das die

  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Erwerbsunfähigkeitsversicherung
  • Private Krankenversicherung (auch Zusatzversicherung)
  • Risikolebensversicherung
  • Schwere-Krankheiten-Versicherung
  • Unfallversicherung

Gesetzlicher Schutz nur lückenhaft

Leider ist der gesetzliche Unfallschutz, den die Kinder genießen, nicht ausreichend. § 2 SGB VII erfasst, wer kraft Gesetz versichert ist. Dort steht in § 2 / 8 SGB VII:

  1. Kinder während des Besuchs von Tageseinrichtungen, deren Träger für den Betrieb der Einrichtungen der Erlaubnis nach § 45 des Achten Buches oder einer Erlaubnis aufgrund einer entsprechenden landesrechtlichen Regelung bedürfen,
  2. Schüler während des Besuchs von allgemein- oder berufsbildenden Schulen und während der Teilnahme an unmittelbar vor oder nach dem Unterricht von der Schule oder im Zusammenwirken mit ihr durchgeführten Betreuungsmaßnahmen,
  3. Studierende während der Aus- und Fortbildung an Hochschulen.

Der Schutz für Kinder und Jugendliche ist nicht ausreichend. Unfälle in der Freizeit sind nicht abgedeckt. Der Abschluss einer privaten Unfallversicherung ist daher unbedingt frühzeitig empfehlenswert.

Ein Unfall im Kindesalter hat im schlimmsten Fall zur Folge, dass das Kind keine Ausbildung machen kann und sein Leben lang auf die Hilfe anderer angewiesen ist. Wer zumindest finanziell abgesichert ist, kann so etwas besser bewältigen.

Kosten für eine private Kinder-Unfallversicherung

Guten Unfallversicherungssschutz gibt es ab 117,- Euro Jahrebeitrag (Finanztest 10/2015). Mit einer Versicherungssumme von 100.000,- Euro und einer Progression von 350 (natürlich noch besser 500) ist man gut abgesichert.

Die Vereinbarung einer Progression ist sinnvoll. Die Progression funktioniert so: Es gibt verschiedene Progessionsstaffeln. Die Staffeln liegen meist bei 250, 350 oder 500 Prozent. Wählt man eine Versicherungssumme von 100.000,- Euro mit 350 Prozent Progression, beträgt die Auszahlung bei Vollinvalidität 350.000,- Euro.

Bei einer Grundversicherungssumme von 100.000 Euro und 100 % Invalidität erhalten Sie:  
Progression Entschädigung
250
250.000 Euro
350
350.000 Euro
500
500.000 Euro

 

Leistung auch bei Krankheiten

Neben Unfällen stellen Krankheiten ein Risiko für bleibende Schäden dar. Einen deutlich besseren Schutz bieten Policen, die bei Krankheit und bei Unfall leisten. Dies bieten Kinder-Invaliditätsversicherungen oder spezielle Konzepte. Dass dieser Schutz mehr kostet liegt auf der Hand. Eine Rente von 1000 Euro zu versichern kostet zwischen 200 und 450 Euro Jahresbeitrag. Leider ist es häufig nicht möglich, eine Einmalzahlung, sondern nur Rentenzahlungen zu vereinbaren.

Mit der richtigen Invaliditätsversicherung ist ein Kind gut abgesichert. Einige Verträge bieten Optionsrechte für eine spätere Umstellung in die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Aktion:

  • Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen
  • Leistungen bei schweren Erkrankungen inklusive
  • Volle Erfüllung der Finanztest-Vorgaben
  • Kein Ablehnungsrisiko wegen Vorerkrankungen
  • Auf die sonst übliche Gesundheitsfragen wird vorübergehend verzichtet.
    Nutzen Sie dieses Angebot am besten gleich und fordern Sie Ihr persönliches Angebot an.

    Nicht jeder kann sich für sein Kind eine Invaliditätsversicherung leisten. Wer eine Unfallversicherung abschließt sollte jedoch auf bestimmte Inhalte in den Bedingungen achten:

    1. Eine Erweiterungen der Leistung bezüglich Vergiftungen durch Dämpfe und Gase ist gut.
    2. Mitversichert sollen Vergiftungen durch Nahrungsmittel sein.
    3. Ein Ertrinkungs- oder Erstickungstod unter Wasser sollte als Unfall gelten.
    4. Erfrierungen sollten als Unfall gelten.
    5. Erweiterung der Leistungen bezüglich Infektionen ist wichtig. Sie sollten als Unfall gelten. Somit ist auch ein gewisses Krankheitsrisiko mit abgesichert. Beispiele für solche Infektionskrankheiten sind Borreliose, Enzephalitis, Meningitis, Tuberkulose usw.
    6. Impfschäden sollten als Unfall gelten.
    7. Herzinfarkt oder Schlaganfall sollten als Unfall gelten.
    8. Zumindest bei zunächst geringfügig erscheinenden Unfallfolgen sollte die Meldefrist verlängert sein. Je länger die Meldefristen umso kundenfreundlicher.
    9. Gut ist auch eine verbesserte Gliedertaxe.
    10. Gut ist es, wenn Unfälle aufgrund einer Bewusstseinsstörung zumindest in einigen Bereichen mitversichert sind. Als Beispiel wäre hier eine Bewusstseinsstörung aufgrund von Alkohol zu nennen. Sollte ein Jugendlicher dann von der Party mit dem Fahrrad heimfahren und annähernd 1 Promille Alkohol im Blut aufweisen, soll die Versicherung in der Leistungspflicht stehen. Ab 1,4 Promille leisten allerdings die meisten Gesellschaften nicht mehr.