Checkliste Berufsunfähigkeitsversicherung für Arbeitnehmer


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Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine Risikovorsorge. Sie schützt vor finanziellem Absturz, wenn der Beruf wegen Unfall oder Erkrankung nicht mehr ausüben werden kann.

Berufsunfähigkeit bedeutet, dass man wegen Krankheit voraussichtlich länger als sechs Monate nicht in der Lage ist den zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50 Prozent auszuüben.

Diese Regelung gilt für die meisten privaten Versicherer - aber nicht alle! Jeder Anbieter kann in seinen individuellen Versicherungsbedingungen den Leistungsanspruch einschränken, erweitern oder erleichtern. Hierdurch unterscheiden sich die einzelnen Tarife erheblich voneinander. Kein Tarif ist identisch. Schon innerhalb eines Versicherungsunternehmens gibt es, durch das Angebot mehrerer Tarifvarianten, unterschiedliche Definitionen des Begriffs Berufsunfähigkeit.

Die Erfüllung aller Punkte dieser Checkliste garantiert hochwertigen Versicherungsschutz. Daher ist diese Checkliste Grundlage für alle BU-Angebote und -Vergleiche, die über unser Forum angefordert werden. Nur Anbieter, die alle Punkte der Checkliste erfüllen bzw. übererfüllen und von unabhängigen Ratingagenturen inklusive Stiftung Warentest (Finanztest) für „sehr gut“ befunden wurden, fließen in unseren Expertenvergleich ein. Bestmöglicher Versicherungsschutz ist garantiert.

Die Checkliste für Arbeitnehmer.

(1) Abstrakter Verweisungsverzicht in der Erst- und der Nachprüfung
Durch diesen Verzicht geltet Ihr laut Bedingungen als berufsunfähig, wenn Ihr Euren zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben könnt. Der Versicherer verzichtet darauf, Euch auf einen anderen Beruf zu verweisen, den Ihr theoretisch ausüben könntet. Es gibt wenige Ausnahmen (z. B. künstlerische Berufe). Dieser Vorteil sollte sowohl bei der Erst- und der Nachprüfung einer Berufsunfähigkeit gelten.
(2) Abstrakter Verweisungsverzicht auch bei (vorübergehendem) Ausscheiden aus dem Beruf
Wenn Ihr vorübergehend (z.B. durch Arbeitslosigkeit, Erziehungsurlaub usw.) oder auch endgültig aus dem Beruf ausscheidet, sollte der Verzicht auf abstrakte Verweisung (siehe 1) mindestens 5 Jahre bestehen bleiben. Einige Versicherer begrenzen diesen Verzicht beispielsweise auf 3 Jahre. Wenige Versicherer verzichten ganz auf diese Befristung.
(3) Keine Anzeigepflicht bei Berufswechsel und Aufnahme einer riskanten Sportart
Ein guter Versicherer verzichtet auf diese Anzeigepflichten des Kunden.
(4) Der Zeitraum der Gesundheitsfragen sollte 5 Jahre möglichst nicht überschreiten
Die Beantwortung der Gesundheitsfragen ist eine große Hürde im Antragsformular. Jeder Versicherer stellt andere Fragen und unterschiedliche Zeiträume ab. Fehler können später schwerwiegende Konsequenzen haben. Der Zeitraum für die Gesundheitsfragen sollte so kurz wie möglich sein.
(5) Verzicht auf Kündigung bei unverschuldeter Anzeigepflichtverletzung
Habt Ihr bei den Fragen im Antrag unverschuldet unvollständige oder falsche Angaben gemacht, kann die Versicherung nach § 19 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) die Beiträge erhöhen oder sogar den Versicherungsvertrag kündigen. Gute Versicherer verzichten auf dieses Kündigungsrecht.
(6) Der Prognosezeitraum soll sechs Monate nicht überschreiten
Voraussetzung für Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung ist die ärztliche Prognose. In dieser wird bestätigt, dass die Berufsausübung über einen bestimmten Zeitraum hinweg voraussichtlich nicht möglich ist. Je kürzer der Prognosezeitraum, umso einfacher ist die Einschätzung für einen Arzt. Einige Versicherer geben Prognosezeiträume bis zu 3 Jahre bzw. „voraussichtlich dauernd“ vor. Aus Kundensicht ist ein kurzer Prognosezeitraum von Vorteil.
(7) Weltweiter BU-Schutz ohne zeitliche Begrenzung
Weltweiter Versicherungsschutz ist heute wichtiger denn je. Kaum jemand verbringt sein gesamtes Berufsleben im Heimatland. Versicherungsschutz muss auch gewährleistet sein, wenn der Wohnsitz dauerhaft ins Ausland verlegt wird.
(8) Angebot einer Beitrags- und Leistungsdynamik
Mit der Beitragsdynamik passt Ihr die Höhe der versicherten BU-Rente vor Eintritt einer Berufsunfähigkeit an. Mit der Leistungsdynamik könnt Ihr vereinbaren, dass die Rente auch im Leistungsfall um einen vereinbarten Prozentsatz erhöht wird. Hierdurch könnt Ihr die Inflation ausgleichen.
(9) Nachversicherungsgarantie auch ohne Eintritt bestimmter Ereignisse
Nachversicherungsgarantien ermöglichen spätere Erhöhungen Eurer BU-Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung. Diese Garantien sind häufig an den Eintritt fest definierter Ereignisse (z.B. Heirat, Geburt, Hauskauf) gebunden. Oft ist bei solchen Ereignissen der finanzielle Spielraum für eine Erhöhung der BU-Rente nicht vorhanden. Gute Gesellschaften bieten zusätzlich ereignisunabhängige Garantien an.
(10) Kein Leistungsausschluss bei Berufsunfähigkeit durch „fahrlässige Verstöße“
Berufsunfähigkeit aufgrund eines fahrlässigen Verstoßes (z. B. Verkehrsdelikte) ist ausdrücklich mitversichert.
(11) Keine Meldefristen/Leistungen ab Beginn der Berufsunfähigkeit
Oft wird eine Berufsunfähigkeit nicht direkt erkannt und somit nicht an den Versicherer gemeldet. Der Zeitpunkt der Meldung sollte keinen Einfluss auf den Leistungsbeginn haben. Gute Versicherer verzichten auf Meldefristen und zahlen die BU-Rente rückwirkend.
(12) Volle Leistung bei Pflegebedürftigkeit ab mindestens 2 Pflegepunkten
Pflegebedürftigkeit bedeutet nicht, dass automatisch Berufsunfähigkeit im Sinne der Bedingungen besteht. Sehr gute Versicherungen zahlen bereits ab einem Pflegepunkt. Üblich ist die Anerkennung ab zwei oder drei Pflegepunkten.
(13) Angebot einer Beitragsstundung nach Beantragung von BU-Leistungen
Auch während der Leistungsprüfung besteht die Pflicht zur Beitragszahlung. Die Erfahrung zeigt, dass in vielen Fällen erst nach Wochen oder Monaten eine Entscheidung der Versicherung erfolgt. Wer seine Beiträge in dieser oftmals auch finanziell angespannten Situation nicht zahlt, kann seinen Versicherungsvertrag verlieren. Durch eine Beitragsstundung besteht diese Gefahr nicht.
(14) Befristete Anerkenntnisse ohne Rückforderung
Bei langwieriger Leistungsprüfung aufgrund komplizierter medizinischer Sachverhalte oder noch nicht abgeschlossener Rehabilitation kann ein zeitlich befristetes Anerkenntnis der Berufsunfähigkeit im Sinne des Kunden sein. Sichergestellt werden sollte jedoch, dass der Versicherer auf eine Rückforderung verzichtet, sofern eine Berufsunfähigkeit sich später nicht bestätigt.


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Die Arbeitsunfähigkeitsklausel bei der BU

Dieser Punkt kann im Leistungsfall sehr viel Ärger ersparen. Für jeden nachvollziehbar ist, dass Berufsunfähigkeit in den allermeisten Fällen aus einer längeren Arbeitsunfähigkeit (AU), besser bekannt als Krankschreibung, resultiert. Wenig nachvollziehbar ist, dass nahezu kein BU-Versicherer trotz längerer Arbeitsunfähigkeit die BU-Leistung zahlt. Von den fast 100 BU-Anbietern mit Ihren sogenannten "Testsiegertarifen" bietet nur ein Bruchteil diese Erleichterung an. Details könnt Ihr der nachfolgenden Tabelle entnehmen:
Fünf Anbieter mit AU-Klausel ab dem 01.01.2015!
Die Versicherer Alte Leipziger, Continentale, Generali, Gothaer und LV 1871 bieten nun auch Leistungen bei Arbeitsunfähigkeit an. Die Anzahl der Anbieter beläuft sich nun auf 8 (Nürnberger nicht gezählt) von fast 100.

Leistung | AnbieterAllianz/
Volkswohlbund
CondorNürnberger
Höhe der AU-Leistung:Zahlung der versicherten BU-Rente bereits bei mindestens 6 Monate andauernder Krank-
schreibung/Arbeitsunfähigkeit.
Zahlung der versicherten BU-Rente bereits bei mindestens 6 Monate andauernder Krank-
schreibung/Arbeitsunfähigkeit.
30%ige Zahlung der versicherten BU-Rente bei mindestens 6 Monate andauernder Krank-
schreibung/Arbeitsunfähigkeit.
Befristung der AU-Leistung:Leistung für maximal 18 Monate während der Laufzeit des BU-Vertrags.Unbefristet.
(Beste Regelung)
Leistung für maximal 18 Monate während der Laufzeit des BU-Vertrags.
Berechtigter Personenkreis:Alle Versicherten ohne Einschränkungen.Alle Versicherten ohne Einschränkungen.
Alle Versicherten ohne Einschränkungen.
Leistung trotz AU-Unterbrechung zwecks Arbeitsversuch(en):Nein, nur bei ununterbrochener AU.Ja, auch bei erfolglosen Arbeitsversuchen wird geleistet.
(Beste Regelung)
Nein, nur bei ununterbrochener AU.

Wie man der Tabelle unschwer entnehmen kann, bietet die Condor die beste Regelung bei längerer Krankschreibung. Trotzdem sollte man seine Entscheidung nicht alleine an diesem Punkt festmachen. So bietet beispielsweise die Nürnberger seit dem 01.01.2014 im BU-Tarif (SBU2700P) zusätzlich eine lebenslange Pflegerente in Höhe der versicherten BU-Rente an, was auch nicht uninteressant ist. Zu der AU-Leistung der Nürnberger, bei der lediglich 30 % der BU-Rente bezahlt werden ist folgender Hinweis wichtig: Als gesetzlich versicherter Arbeitnehmer erhält man bei Arbeitunfähigkeit volle Lohnfortzahlung für 42 Tage von seinem Arbeitgeber. Danach zahlt die gesetzliche Krankenversicherung ein Krankengeld. Dieses Krankengeld beträgt 70 Prozent vom Bruttogehalt, wird jedoch auf 90 Prozent Eures Nettogehalts maximiert. Siehe Beispiel unten.

Beispiel der gesetzlichen Krankengeldleistung in Verbindung mit der AU-Leistung aus der BU-Versicherung:

Jahr: 2014; Brutto monatlich: 3.500,00 € ; Steuerklasse: 1; Kinderfreibeträge: 0; Rentenversicherungspflichtig; gesetzlich krankenversichert; Kirchensteuer: ja; Bundesland: Baden-Württemberg;

Brutto-Arbeitsentgelt3.500,00 EUR
Netto-Arbeitsentgelt2.108,00 EUR
Rentenversicherungja
Arbeitslosenversicherungja
Pflegeversicherungja
Zusatzbeitrag zur Pflegeversicherung (weil ohne Kinder)ja
Ergibt ein monatliches Krankengeld in Höhe von:1897,20 EUR
Abzüglich Beiträge für Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung234,30 EUR
Ergibt ein monatliche Krankengeldauszahlung in Höhe von:1.662,90 EUR
Lücke zum Nettoeinkommen:-445,10 EUR
Versicherte BU-Rente Allianz, Condor und Nürnberger:1500,00 EUR
AU-Leistung Allianz (100% der BU-Rente, begrenzt auf 18 Monate):1500,00 EUR
AU-Leistung Condor (100% der BU-Rente, unbegrenzt):1500,00 EUR
AU-Leistung Nürnberger (30% der BU-Rente, begrenzt auf 18 Monate):400,00 EUR

Fazit:
Die AU-Klausel der Nürnberger eignet sich zum Ausgleich der Einkommenslücke bei längeren Bezug des gesetzlichen Krankengeldes, das ab der 6. Woche nicht mehr dem Nettoeinkommen entspricht. Die AU-Leistungen der Allianz und Condor sorgen mit dem Krankengeld für einen komfortablen Überschuss von über 1000,00 Euro monatlich. Die Krankengeldleistung und die AU-Leistung werden nicht miteinander verrechnet. Es bleibt also in diesen Fällen wirklich spürbar mehr Geld übrig, was bei Krankheit sicher sehr hilfreich und beruhigend ist. Man hat in diesem Fall eine vollwertige Berufs- und Arbeitsunfähigkeitsversicherung in einem Produkt.

Die Vorteile der AU-Klausel am Beispiel psychischer Erkrankungen.

Nach Muskel- und Skeletterkrankungen sind psychische Erkrankungen die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit. Die Zahl der Krankschreibungen hat sich seit dem Jahr 2000 bis 2012 nahezu verdoppelt (plus 96 Prozent). Gleichzeitig resultiert fast jede 2. Frührente (Erwerbsminderungsrente) aus einer psychischen Erkrankung. Betroffene (75.000 Personen allein im Jahr 2012) sind im Schnitt 49 Jahre alt. Mit der AU-Klausel lassen sich Streitigkeiten vermeiden, ob bzw. wann während der Krankschreibung tatsächlich Berufsunfähigkeit nach den Bedingungen des Versicherers eingetreten ist. Die Leistung erfolgt unabhängig von diesem Sachverhalt.

Das OLG Bremen bestätigt im Urteil vom 25.06.2010 (3 U 60/09),
dass auch bei länger andauernder Arbeitsunfähigkeit keine Berufsunfähigkeit im Sinne der Versicherungsbedingungen der privaten BU-Versicherung vorliegt. BU-Tarife ohne Arbeitsunfähigkeitsklausel müssen bei einer länger andauernden Arbeitsunfähigkeit nicht leisten, es sei denn der BU-Fall (50% Klausel) wird direkt anerkannt. BU-Tarife mit Arbeitsunfähigkeitsklausel leisten schon wenn Berufsunfähigkeit noch nicht eingetreten ist. Die AU-Klausel bietet größtmögliche Sicherheit bei diesem komplizierten Produkt.




Private Unfallversicherung als Alternative?

In Deutschland besitzen weit mehr Menschen eine Unfallversicherung, als eine echte Absicherung der Arbeitskraft wie die Berufs-, Erwerbsunfähigkeitsversicherung oder Schwere-Krankheiten-Versicherung (Dread-Disease-Versicherung). Klar, diese Unfallpolice ist günstiger zu erhalten und die Gesundheitsprüfung nicht so ausführlich. In Sachen Gesundheitsprüfung achten allerdings die meisten nicht auf den größten Stolperstein der Unfallversicherung – den Mitwirkungsanteil von Vorerkrankungen. Das Risiko einer dauerhaften Invalidität aufgrund eines Unfalls ist darüber hinaus sehr gering. Während der Kindheit und Jugend und dann erst wieder ab einem Alter von 65 Jahren besteht echter Versicherungsbedarf für das Unfallrisiko. Das Risiko einer Erkrankung übersteigt das Risiko des Unfalls um ein vielfaches. Man muss daher leider feststellen, dass in Deutschland eine Vielzahl von Menschen völlig falsch versichert ist. Dies wird in einer aktuellen forsa-Umfrage des Jahres 2013 bestätigt.

Beipiel zum Mitwirkungsanteil der privaten Unfallversicherung:

Versicherungsbedingungen eines Anbieters:
"Haben Krankheiten oder Gebrechen bei der durch ein Unfallereignis verursachten Gesundheitsschädigung oder deren Folgen mitgewirkt, mindert sich im Falle einer Invalidität der Prozentsatz des Invaliditätsgrades [...] entsprechend dem Anteil der Krankheit oder des Gebrechens. Beträgt der Mitwirkungsanteil weniger als 25 %, unterbleibt jedoch die Minderung."
Unser Hinweis:
Eine Krankheit ist eine Störung von Organen mit der Folge von körperlichen, geistigen oder seelischen Veränderungen. Bei der Prüfung des Mitwirkungsanteils wird der objektiv vorhandene ärztlich festgestellt Körperzustand beurteilt, unabhängig davon, ob Ihr von einer Erkrankung Kenntnis besitzt oder Euch krank fühlt! Unter einem Gebrechen versteht man einen dauernd abnormen Gesundheitszustand, der eine einwandfreie Ausübung der normalen Körperfunktion nicht mehr zulässt.
Praxisurteil des Bundesgerichtshofs (IV ZR 70/11) aus dem Jahr 2011:
Durch einen Unfall erlitt ein Mann bei Elektroarbeiten einen Stromschlag und starb elf Tage später. Nach den Versicherungsbedingungen führten Krankheiten oder Gebrechen, die zumindest 25 % an dem Todesfall mitgewirkt haben, zu einer Reduzierung der Leistung aus der Unfallversicherung. Der Versicherte litt unter anderem vor dem Unfall an einer Herzerkrankung. Für diese Erkrankung wurde eine 50%ige Mitwirkung festgestellt. Der Versicherer musste somit nur 50% der vereinbarten Versicherungssumme bei Unfalltod zahlen.
Die häufigsten Vorerkrankungen, die zu Problemen führen können:
Herz-Kreislauf Störungen, Herz-Muskel-Schwäche, Herz-Rhythmus-Störungen, Vorschädigungen der Organe (bspw. Niere, Leber etc.), Behandlung mit Medikamenten (z.B.blutverdünnendes Medikament) wird einer Krankheit gleichgesetzt, Fettsucht, Übergewicht, künstliche Gelenke, Diabetis, Sehnenschäden...

Merke:

Bei der privaten Unfallversicherung wird im Leistungsfall geprüft, ob und welche Vorerkrankung einen Mitwirkungsanteil beim Unfallereignis hatte. Es wird also eine Gesundheitsprüfung erst im Leistungsfall gemacht. Je nach prozentualer Höhe des Mitwirkungsanteils reduzieren sich die Versicherungsleistungen. Der in den Versicherungsbedingungen vereinbarte Mitwirkungsanteil liegt in der Regel zwischen 25% und 50%. Sehr wenige Versicherer verzichten auf den Mitwirkungsanteil, stellen aber hierfür dann schon im Versicherungsantrag ausführlichere Gesundheitsfragen.

Wer sich gezielt für eine private Unfallversicherung zur Absicherung der Arbeitskraft entscheidet, trifft die falsche Entscheidung.



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