Allgemeine Informationen Unfallversicherung

Gesetzliche Unfallversicherung

Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Deutschland ein Sozialversicherungssystem geschaffen, das unter anderem die Berufsgenossenschaften enthielt. Es gibt somit in Deutschland seit dem 06.07.1884 ein Unfallversicherungsgesetz. Dieses regelte bereits damals, dass der Schadenersatz für einen Arbeitsunfall bzw. eine Berufskrankheit nicht mehr weiterhin gegen den Unternehmer geltend gemacht werden muss (eine aussichtslose Geschichte, da der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber ein Verschulden hätte nachweisen müssen), sondern bei den neu errichteten Berufsgenossenschaften. Ziel war und ist unter anderem die Erhaltung des Betriebsfriedens. Des weiteren wurden die Berufsgenossenschaften in den Bereichen, Prävention, Rehabilitation und Arbeitsschutz tätig. Die neu eingeführte Haftungsersetzung machte es möglich, dass die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung im Gegenzug ausschließlich durch den Unternehmer aufgebraucht werden. Durch unterschiedliche Gefahrentarife werden für die Unternehmer Anreize geschaffen, den Arbeitsschutz im Arbeitsbetrieb entsprechend umzusetzen.

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Die private Unfallversicherung

Da die gesetzliche Unfallversicherung nur einen gewissen Lebensbereich absichert, versichern viele die gesamte andere (Frei-)Zeit noch mit einer privaten Police, die dann im Falle einer Invalidität leistet. Die Angst vor einem Unfall ist relativ konkret und in fast allen Köpfen vorhanden. So gibt es in Deutschland ca. 30 Millionen Verträge. Tatsache ist jedoch, dass es zum Glück nur wenige trifft. Wesentlich mehr Schutz bieten daher stets Policen, die auch im Falle einer Krankheit leisten. Denn die Unfallversicherung leistet wirklich nur bei Unfall, und was ein Unfall ist, wird genau definiert.

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