FAQ - Häufige Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung und Alternativen

(Dieser Artikel wurde 105143 mal gelesen - Artikel erstellt von: Wegweiser-Berufsunfähigkeitsversicherung)

Hier finden BU-Interessierte die Antwort auf viele Fragen, mit denen man sich vor Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung auseinandersetzen sollte.

    Was ist die abstrakte und konkrete Verweisung?


Die abstrakte Verweisung ermöglicht es dem Versicherer Leistungen zu verweigern, obwohl man in seinem Beruf berufsunfähig ist. Hierbei wird der Kunde einen ähnlichen Beruf "verwiesen", der theoretisch noch zu mehr als 50 Prozent ausgeübt werden könnte. Viele Anbieter verzichten heute auf diese abstrakte Verweisung - aber Achtung! Oft ist dieser Verzicht nur offensichtlich vorhanden. Im Kleingedruckten werden durch geschickte Formulierungen Einschränkungen vorgenommen. Auch Stiftung Warentest/Finanztest scheinen solche Fallen nicht aufzufallen, denn es werden Tarife mit sehr gut bewertet, die bei weitem keine solche Bewertung verdienen.

Neben der abstrakten Verweisungsmöglichkeit gibt es noch die konkrete Verweisungklausel. Hier übt der Berufsunfähige konkret eine andere Tätigkeit aus, die dazu führt, dass die BU-Rentenzahlung eingestellt wird.

Am einfachsten lassen sich die Begriffe durch die nachfolgende Gegenüberstellung erklären.

Bezeichnung:Abstrakte VerweisungKonkrete Verweisung
Erläuterung:Der Kunde ist im zuletzt ausgeübten Beruf/Arbeitsplatz berufsunfähig. Der Versicherer nennt andere Tätigkeiten (Verweisungsberufe), die der Kunde entsprechend seiner bisherigen Ausbildung und Erfahrung theoretisch (abstrakt) noch ausüben könnte. Ob man in diesem Verweisungsberuf eine Stelle findet interessiert den Versicherer nicht. Die Arbeitsmarktlage wird also nicht berücksichtigt.Der Kunde ist in seinem zuletzt ausgeübten Beruf berufsunfähig. Er arbeitet aber bereits in einer anderen/neuen Tätigkeit. Der Versicherer kann auf diese neue Tätigkeit verweisen. Voraussetzung ist, dass mit der neuen Tätigkeit auch die bisherige Lebensstellung gewahrt bleibt und das Einkommen im neuen Beruf nicht deutlich unter dem ursprünglichen liegt. Es kommt also auf die tatsächliche (konkrete) Ausübung einer neuen Tätigkeit an.
Beispiel:Ein Kraftfahrer mit einer Handverletzung könnte ggf. auf die Tätigkeit eines Fachberaters für KFZ-Ersatzteile und -Zubehör verwiesen werden.Ein Kraftfahrer mit einer Handverletzung arbeitet tatsächlich als Fachberater in der KFZ-Branche. Bedingungsgemäße BU liegt dann nicht (mehr) vor.
Hinweis:Viele Versicherer verzichten auf die abstrakte Verweisung. Doch Achtung: Auch bei einem offensichtlichen Verzicht auf die abstrakte Verweisung gibt es in den Bedingungen vieler Versicherer Formulierungen, die diesen Verzicht einschränken.Kein Versicherer verzichtet auf die Möglichkeit der konkreten Verweisung. Bei einem solchen Verzicht wäre das Produkt nicht kalkulierbar bzw. unbezahlbar.
Zwei Beispiele für den eingeschränkten Verzicht auf abstrakte Verweisung:Beispiel 1:
(u.a. Hannoversche, HUK, Interrisk, Nürnberger)
"Hat der Versicherte innerhalb der letzten 12 (oder auch 24) Monate vor Eintritt der Berufsunfähigkeit den Beruf gewechselt, kann auch der davor ausgeübte Beruf bei der Prüfung der Berufsunfähigkeit herangezogen werden, wenn die für den Eintritt der Berufsunfähigkeit ursächlichen Gesundheitstörungen bereits bei der Aufgabe des früheren Berufs dem Versicherten bekannt waren.
Beispiel 2
(u.a. Cosmos, Hannoversche, Hanse-Merkur):
"Nach Ablauf von 5 Jahren gilt eine Berufstätigkeit als zumutbar, die anhand der dann am Arbeitsmarkt verwertbaren Kenntnisse und Fähigkeiten wird oder ausgeübt werden könnte."
Durch diese für den Laien kaum auffallende Regelung entfällt der Berufsschutz schlichtweg nach 5 Jahren. Man zahlt also Beiträge für eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die keine mehr ist.

Merke:
Selbst Versicherer mit ansonsten hervorragenden Bedingungen und offensichtlichem Verzicht auf die abstrakte Verweisung, können im Leistungsfall für Überraschungen sorgen, wie die beiden obigen Beispiele zeigen. Wichtig ist daher immer eine individuelle Betrachtungsweise der BU-Angebote für den Einzelnen. Bei Personen, die häufiger ihre Tätigkeit wechseln, könnte sich die im Beispiel 1 beschriebene Einschränkung im Leistungsfall sehr negativ auswirken.

    Was ist ein Prognosezeitraum?


Während einer Erkrankung stellt der Arzt eine Prognose über die voraussichtliche Dauer. Die Prognose für einen Zeitraum von 6 Monaten ist leichter zu stellen als für die nächsten 3 Jahre. Daher sollte der Prognosezeitraum so kurz wie möglich sein. Gut sind 6 Monate. Das ist der niedrigste Prognosezeitraum, der momentan am BU-Markt angeboten wird. Viele Erkrankungen sind nach ca. einem Jahr überstanden. Bei einem Prognosezeitraum von 6 Monaten erhält man auch für kürzere Zeiträume Leistungen.

    Was ist die Arztanordnungsklausel?


Während einer Erkrankung wird man in der Regel ärztlich begleitet. Es kann vorkommen, dass der Arzt zum Beipiel zu einer Operation rät, die man auf keinen Fall durchführen möchte. Bei Tarifen mit Arztanordnungsklausel kann der Versicherer die BU-Leistungen verweigern, wenn Sie der Anordnung des Arztes nicht folgen. Die meisten BU-Anbieter verzichten heute auf diese Klausel.

    Warum ist die rückwirkende Anerkennung wichtig?


Berufsunfähigkeit ist oft ein schleichender Prozess. Am Anfang einer Erkrankung geht man nicht sofort von Berufsunfähigkeit aus und meldet dies auch nicht der Versicherung. Man hofft so schnell wie möglich wieder gesund zu werden. Stellt sich später heraus, dass man doch berufsunfähig ist, wird die rückwirkende Anerkennung wichtig. Denn die verspätete Meldung hat keine negativen Auswirkungen. Man erhält die BU-Rente auch rückwirkend. Eine rückwirkende Leistung von 36 Monaten reicht (auch laut Finanztest ) aus, um auf der sicheren Seite zu sein.

    Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung (SBU) oder Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ) - was ist der Unterschied?


Eine selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist ein eigenständiger Vertrag, der ausschließlich das BU-Risiko abdeckt.

Eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ) ist ein Zusatz zu einem anderen Hauptvertrag, z.B. zu einer kapitalbildenden Lebensversicherung oder einer Rentenversicherung. Der einzige Vorteil einer BUZ ist, dass man bei Berufsunfähigkeit auch eine Beitragsbefreiung für den Sparvorgang vereinbaren kann.

Hat man z.B. eine Kapitallebensversicherung als Hauptvertrag und dazu eine BUZ, läuft der Sparvertrag der Lebensversicherung im BU-Fall beitragsfrei weiter und man erreicht dennoch sein Sparziel.

Der Nachteil einer BUZ – man ist unflexibel. Kann man den Hauptvertrag einmal nicht mehr bezahlen oder stellt sich heraus, dass man ihn nicht mehr braucht, kann die BUZ nicht separat weiterlaufen. Da man aber eine Berufsunfähigkeitsversicherung nur in jungen Jahren unkompliziert erhält, ist man häufig zwangsläufig an den Hauptvertrag gebunden.

Separate BU-Verträge sind aufgrund der Flexibilität einem Kombinationsprodukt vorzuziehen. Einige Versicherer bieten ihre BU-Produkte grundsätzlich mit einer kleinen Risikolebensversicherung an. Da beides Risikoprodukte sind, ist dagegen nichts einzuwenden.

Grundsätzlich gilt: Sparvorgang und Risikoabsicherung möglichst trennen.

    Warum ist die Antragsprüfung so streng?


Ein Leistungsfall kostet die Versicherung viel Geld.

Hierzu ein einfaches Beispiel:

  • Versicherte BU-Rente 1000,00 Euro bis zum 67. Lebensjahr
  • Beitrag hierfür 50,00 Euro monatlich.
  • Nach 10 Jahren schwerer Autounfall, Berufsausübung für 1 Jahr nicht mehr möglich. Man ist also berufsunfähig für 1 Jahr. Der BU-Versicherer zahlt in diesem Jahr eine BU-Rente von 12.000,00 Euro und somit schon das doppelte von dem, was Ihr an Beiträgen in zehn Jahren gezahlt habt.
    Dauert die Berufsunfähigkeit länger (im Schnitt setzt man 3 bis 4 Jahre an) oder ist sogar dauerhaft, erkennt man das enorme Kostenrisiko für den Versicherer.
    Würde jemand eine Kapitalanlage oder Rentenversicherung mit einer derart hohen Rendite anbieten, nähme ihm das sicherlich kein Mensch ab.

    Das Beispiel verdeutlicht, wie wichtig es ist die Absicherung der Arbeitskraft, sei es durch die Berufsunfähigkeitsversicherung oder andere Alternativen, so früh wie möglich und Dach und Fach zu bringen. Das ist günstiger und sicherer. Je länger ein Versicherer Beiträge einnimmt, umso mehr Rendite kann er erwirtschaften.

    Aus Sicht des Versicherers ist es nachvollziehbar, den Leistungsfall eines erst seit kurzem versicherten Kunden genauer auf verschwiegene Gesundheitsangaben zu prüfen, als das bei einem seit mehr als 20 Jahren versicherten Kunden der Fall ist. Ein Versicherungsunternehmen muss gut rechnen können, um am Markt bestehen und seiner Leistungspflicht nachkommen zu können. Der Einkauf schlechter Risiken (so nennt man es, wenn eine Versicherung Leute versichert, die wahrscheinlich mal viel Leistung erhalten) kann das gesamte Unternehmen schädigen. Davon hat keiner was.

      Was ist die Überschussbeteiligung?


    Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung werden aufgrund des hohen Kostenrisikos besonders vorsichtig kalkuliert. Es treten dann in der Regel nicht so viele BU-Fälle ein wie in der Kalkulation berücksichtigt. Hieraus entstehen dem Versicherer Überschüsse (Risikogewinne). Natürlich erzielen die Versicherer auch aus anderen Quellen z.B. durch Erträge aus Kapitalanlagen Überschüsse (Anlagegewinne).

    An den Überschüssen muss der Versicherer seine Kunden beteiligen, das ist gesetzlich im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) geregelt. Die Form der Überschussbeteiligung kann bei Abschluss des Vertrages individuell gewählt werden. Folgende Möglichkeiten stehen zur Auswahl:

    1. Beitragssofortabzug:
    2. Der Beitragssofortabzug (auch Beitragsverrechnung genannt) ist die meist gewählte Form der Überschussbeteiligung. Der Kunde wird sofort an den Überschüssen des Versicherers beteiligt, was eine unmittelbare Reduzierung des Beitrags bewirkt. Kalkulatorisch benötigt der Versicherer den Bruttobeitrag, der gleichzeitig die Obergrenze des Beitrags darstellt. Durch den Beitragssofortabzug wird der Beitrag reduziert auf dem Zahlbeitrag (Nettobeitrag).

      Beispiel für den Beitragssofortabzug: - Der Bruttobeitrag laut Angebot beträgt 80,00 Euro monatlich.
      - Der Nettobeitrag (Zahlbeitrag) laut Angebot beträgt 50,00Euro.
      Der Zahlbeitrag wird also durch den Beitragssofortabzug um monatlich 30,00 Euro reduziert.

      Tipp:
      Wer möglichst preiswert abgesichert sein will, wählt das Überschusssystem „Beitragsabzug bzw. Beitragsverrechnung“. Hierbei ist Nettobeitrag der Zahlbeitrag.
      Hinweis:
      Da die Gewinne jedes Unternehmens variieren, wird die Überschussbeteiligung jedes Jahr neu festgesetzt. Der Zahlbeitrag kann also auch schwanken. Ändert sich die Gewinnsituation des Versicherers hat er die Möglichkeit Erhöhungen bis zum Bruttobeitrag vorzunehmen.

    3. Bonusrente:
    4. Die Bonusrente ist eine anderes Form der Gewinnbeteiligung. Hierbei werden die Gewinne nicht zur Reduzierung des Bruttobeitrags verwendet, sondern zur Erhöhung der garantierten Rente im Leistungsfall. Man zahlt also den Bruttobeitrag für eine garantierte Rente, die aber im Leistungsfall höher ausfällt.

      Beispiel für die Bonusrente: - Der Bruttobeitrag laut Angebot beträgt 80,00 Euro monatlich.
        - Der Nettobeitrag laut Angebot beträgt 50,00Euro.

      Gezahlt wird der Bruttobeitrag 80,-- Euro für eine garantierte BU-Rente von 1000,00 Euro monatlich. Im BU-Fall zahlt der Versicherer 1350,00 Rente (1000,00 plus 350,00 Bonusrente). Die Bonusrente ist nicht garantiert, sie kann höher oder niedriger ausfallen.

      Beim Überschusssystem Bonusrente zahlt man immer den Bruttobeitrag. Zusätzlich zur garantierten Rente wird eine Gewinnrente gewährt.

    5. Verzinsliche Ansammlung:
    6. Hierbei werden die Überschüsse, also die Differenz zwischen Brutto- und Nettobeitrag, durch den Versicherer klassisch angelegt und verzinst. Die angesammelten und verzinsten Überschüsse werden entweder zum Ablauf des Vertrages als Schlusszahlung gezahlt, oder im BU-Fall zur Erhöhung der laufenden BU-Rente verwendet. Dieses Überschusssystem wird selten gewählt. Man zahlt hierbei monatlich den Bruttobeitrag.

    7. Anlage der Überschüsse in Investmentfonds:
    8. Hierbei werden die Überschüsse in Investmentfonds investiert. Im Leistungsfall, bei Ablauf oder bei Tod wird das daraus entstandene Fondsguthaben fällig. Man zahlt hierbei monatlich den Bruttobeitrag.

      Bekomme ich die Beiträge zurück, wenn ich nie berufsunfähig war?


    Wie bei der Kfz-Versicherung oder der privaten Haftpflichtversicherung sichert man ein Risiko ab. Im Rechenbeispiel zur Antragsprüfung wurde ja schon erläutert, wie hoch das Kostenrisiko für den Versicherer im Leistungsfall ist. Diese Leistung könnte eine Versicherung nicht erbringen, wenn sie Kunden, die nicht berufsunfähig werden, am Ende der Laufzeit ihr Geld zurückerstatten würde. Es besteht aber die Möglichkeit über die Wahl der Überschussbeteiligung (siehe vorheriger Punkt) einen Teil der Beiträge als Schlusszahlung zurück zu erhalten. Grundsätzlich handelt es sich bei der BU-Absicherung nicht um einen Sparvertrag, sondern um eine Risikoabsicherung. Man erhält also eine Geldleistung, wenn der Fall der Fälle eintritt.

      Muss ich meine BU-Rente versteuern?


    Ja, allerdings nur mit dem Ertragsanteil, also nicht die volle Rente. Der Ertragsanteil ist umso höher, je eher die BU-Rente beansprucht wird. Denn je länger die verbleibende Laufzeit, umso höher ist der Ertragsanteil. Bei einer verbleibenden Laufzeit von 45 Jahren beträgt somit der Ertragsanteil ganze 42%, bei verbleibenden 30 Jahren noch 30%, bei verbleibenden 15 Jahren noch 16% und bei verbleibenden 5 Jahren noch 5% (nachzulesen in §55 Absatz 2 Einkommensteuer-Durchführungsverordnung). Auch die von der gesetzlichen Rentenversicherung gezahlten Erwerbsminderungsrenten sind Bruttorenten. Hiervon müssen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie Steuern getragen werden. Private Vorsorge ist also unumgänglich.

      Berufsunfähig zu 50 Prozent - wie definiert sich das?
      Wann bin ich tatsächlich berufsunfähig?


    Die Versicherungen führen zuerst eine quantitative Prüfung Eurer beruflichen Tätigkeit in gesunden Tagen durch. Hierbei geht es einfach um das Zusammenrechnen der Arbeitszeiten. Anschließend erfolgt die qualitative Prüfung. Man muss minitiös angeben, welche unterschiedlichen Tätigkeiten über den Tag verteilt so anfallen. Nun wird beurteilt, welche Tätigkeiten noch ausgeübt werden können bzw. welche nicht mehr. Die sich hieraus ergebende noch mögliche Arbeitszeit wird ermittelt und beurteilt ob noch 50 Prozent erbracht werden oder nicht. Ergibt sich ein Wert über 50 Prozent bei den Tätigkeiten, die noch ausgeführt werden können, kann es sich dennoch um eine BU handeln, denn sämtliche Tätigkeiten müssen im Zusammenhang betrachtet werden.

    Beispiel: Ein Vertreter arbeitet täglich 5 Stunden im Büro bzw. beim Kunden und ist täglich 3 Stunden im Auto unterwegs. Aufgrund einer Augenerkrankung darf er nun nicht mehr Autofahren. Es fallen also 3 Stunden täglich weg. Das sind weniger als 50 Prozent Einschränkung. Da aber durch die Erkrankung die Kundenbesuche auch wegfallen, reduzieren sich die Tätigkeiten, die tatsächlich noch durchgeführt können auf weniger als 2 Stunden am Tag. Also ergibt sich eine BU (vereinfachtes Beispiel).

    In der Realität gestaltet sich die Prüfung leider wesentlich komplexer. Was aber hier ganz klar wird ist die Benachteiligung von Personengruppen, die nicht in Vollzeit arbeiten, da hier die 50 Prozent Latte wesentlich höher angesetzt ist. Dies betrifft insbesondere Teilzeitkräfte, aber auch Hausfrauen und -männer sowie Arbeits- und Erwerbslose. Für diesen Personenkreis bietet sich die private Erwerbsunfähigkeitsversicherung an, die durch die Anlehnung an die gesetzliche Regelung meist schneller leistet als die BU.

      Was passiert, wenn ich meinen Beruf wechsle?


    Bei allen vernünftigen Tarifen passiert da gar nichts. Achtet jedoch vor Vertragsabschluss darauf, dass Ihr einen Tarif auswählt, bei dem stets der zuletzt ausgeübte Beruf versichert ist und ein Berufswechsel nicht dem Versicherer gemeldet werden muss.

      Ich habe einen Kammerberuf und bin über ein Versorgungswerk abgesichert.
      Brauche ich dennoch eine private Berufsunfähigkeitsversicherung?


    Das hängt davon ab, wie die Absicherung der jeweiligen Kammer ausgestaltet ist. Denn die unterschiedlichen Versorgungswerke haben auch eigene Satzungen. Im Gegensatz zu den privaten BU-Versicherern ist die Höhe der Leistungen nicht garantiert. Da die Beiträge am Kapitalmarkt angelegt werden, kommt es bei schlechter Kapitalmarktlage zu Korrekturen der Versorgungshöhe, die der jährlichen Kontostandmeldung zu entnehmen sind. Die Definition einer Berufsunfähigkeit der Versorgungswerke ist eine andere, als die gesetzliche oder auch die private Definition. Geleistet wird in der Regel erst bei einer 100%-igen Berufsunfähigkeit. Hierbei zählt nicht die zuletzt ausgeübte individuelle Tätigkeit, sondern das Berufsbild im Allgemeinen. Ist ein Chirurg beispielsweise aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht mehr in der Lage zu operieren, ist er laut Satzung nicht berufsunfähig, da er weiterhin in vielen Bereichen ärztlich tätig sein könnte (z.B. als Gutachter). Ein Anspruch im Versorgungswerk ensteht also erst wenn im gesamten Berufsbild überhaupt keine Tätigkeit mehr ausgeübt werden kann.

      Ablehnung wegen Vorerkrankungen. Was kann ich tun? Gibt es Alternativen?


    Wenn Ihr einmal eine offizielle Ablehnung erhalten habt wird es nicht einfacher aber auch nicht unmöglich. Es gib durchaus moderne Alternativen, bei denen die Eintrittswahrscheinlichkeit des Versicherungsfalles sogar höher ist, als die einer Berufsunfähigkeit nach den Bedingungen des Versicherers. Wer sich hier im Wegweiser ein wenig belesen hat ist sicher zu der Erkenntnis gekommen, dass die private Berufsunfähigkeitsversicherung zwar eine theoretisch sehr umfassende Versicherung ist, die aber praktisch sehr schwer zu greifen ist. Dies liegt auch an der immer wieder zu Streit führenden 50 Prozent-Klausel.

    Die gesetzliche Rentenversicherung hat die prozentuale Einschätzung der Arbeitsleistung bereits im Jahr 2001 aufgegeben und beurteilt diese seither in Stunden pro Arbeitstag. Da kann man schon ins Grübeln kommen ob die prozentuale Regelung der privaten BU noch zeitgemäß ist. Sprecht einfach mal einen Arzt an und fragt ob es ihm leichter fällt eine Einschränkung der Arbeitskraft in Stunden oder in Prozent zu beurteilen.

    Aber welche Alternativen machen Sinn? Die Unfallversicherung sicher nur bedingt, denn in den allermeisten Fällen ist der Unfall nicht Hintergrund für den Verlust der Arbeitskraft. Der unfallbedingte Anteil liegt bei unter 10 Prozent. Eine Absicherung von Grundfähigkeiten, oder auch funktionelle Invaliditätsabsicherung genannt, deckt in der Regel auch nicht die Fülle von Krankheiten ab, die zum Verlust der Arbeitskraft während des Berufslebens führen. Der heutigen gesetzlichen Absicherung am nächsten steht tatsächlich die private Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Wer jetzt denkt, da muss ich ja mit dem Kopf unter dem Arm daherkommen, um Erwerbsunfähig zu sein, der täuscht sich gewaltig. Denn auch dieser Spruch stammt aus den Jahren vor 2001. Wer als Berater also mit dieser Argumentation von einer privaten Erwerbsunfähigkeitsversicherung abrät, dessen Wissen basiert auf einem Stand vor dem Jahr 2001.

    Nachfolgend die alte Definition von Erwerbsunfähigkeit im Vergleich mit der seit dem Jahr 2001 geltenden Definition der heutigen vollen Erwerbsminderung:

    Erwerbsunfähigkeit - frühere Definition vor dem Jahr 2001 (§ 44 SGB VI -alte Fassung): Erwerbsunfähig sind Versicherte, die wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande sind, eine Erwerbstätigkeit in gewisser Regelmäßigkeit auszuüben oder mehr als geringfügiges Arbeitseinkommen (im Jahr 2000: über 630 DM) monatlich zu erzielen oder die wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (also z. B. nur in anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen) tätig sein können. Ausgenommen von diesem Rentenanspruch sind Versicherte, die eine selbständige Tätigkeit ausüben.

    Erwerbsunfähigkeit - Heutige Definition seit dem 01.01.2001 (§43 Abs. 2 SGB VI): Voll erwerbsgemindert (heutige Bezeichnung für die Erwerbsunfähigkeit) sind Versicherte, die wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande sind, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens drei Stunden täglich erwerbstätig zu sein.

    Hinweis: Auf nicht absehbare Zeit bezeichnet einen Zeitraum von mindestens 6 Kalendermonaten (Rechtsprechung des Bundessozialgerichts). Dies ist der gleiche Prognosezeitraum, den die private BU vorgibt.

      Wann ist der beste Zeitpunkt für den Abschluss meiner Absicherung?


    So früh und somit so gesund wie möglich. Sobald Beschwerden oder Erkrankungen auftreten, wird es mit dem Abschluss schwierig bis unmöglich. Schließt daher die Versicherung am besten bereits während der Ausbildung bzw. des Studiums ab! Wer bereits gesundheitliche Einschränkungen, chronische Erkrankungen hat, oder wer einfach seinen gesetzlichen Versicherungsschutz bei Erwerbsminderung aufstocken will, dem empfehlen wir die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsprüfung. Es gibt nur einen Anbieter hierfür. Die Leistungsvoraussetzungen sind identisch mit der heutigen Regelung der gesetzlichen Rentenversicherung, was ebenfalls für die Wartezeiten gilt. Darüber hinaus verfügt das Produkt über ganz entscheidende Vorteile, die kein BU-Anbieter beinhaltet wie z.B.:

  • Wartezeit und Leistungsdefinition analog gesetzlicher Rentenversicherung
  • Alle Berufe versicherbar bis 67 Jahre
  • Keine Leistungsausschlüsse - auch bei Vorerkrankungen
  • Geld-zurück-Garantie in den ersten 5 Jahren
  • Rentenzahlung auch bei Pflegebedürftigkeit und Demenz
  • Garantie auf Abschluss einer Pflegerente zum Ende der Versicherung
  • Keine Gefahr der Leistungsverweigerung wegen Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht (siehe nächster Punkt)
  • Bei Beantragung einer solchen Versicherung über unser Forum erhaltet Ihr noch weitere Vorteile über den eigentlichen Versicherungsschutz hinaus.

      Rücktritt, Kündigung und Leistungsverweigerung bei Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht?


    Die Rücktrittsfrist bei Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht beträgt 5 Jahre, bei arglistiger Verschweigung von Angaben sogar 10 Jahre. „Ist es da nicht besser, ich verschweige meine Erkrankungen erst einmal und spekuliere darauf, dass 5 Jahre bzw. 10 Jahre nichts passiert?“ Klare Antwort: Nein! Wer bewusst etwas verschweigt, um ein besseres Ergebnis ohne Einschränkungen wie einen Zuschlag oder Leistungsausschluss zu erhalten, begeht eine vorsätzliche Täuschung bzw. Arglist. Die Versicherung wird alles unternehmen das nachzuweisen. Auch über den Zeitraum von 5 Jahren hinaus durch Anfechtung des Vertrages. Die Versicherer prüfen nicht etwa schon bei Antragstellung ob etwas weggelassen wurde, sondern erst im Leistungsfall durch umfangreiche Rückfragen bei Ärzten und Krankenhäusern, die ja auch dazu dienen eine eventuelle Berufsunfähigkeit beurteilen zu können. Was am Anfang verschwiegen wird, kommt am Ende meistens raus. Das Problem ist, dass man dann bereits jahrelang Beiträge umsonst gezahlt hat, die man nicht wieder bekommt.

      Was ist ein Risikosport?


    Im Prinzip kann jeder Sport zum Risikosport werden, wenn er wettkampftechnisch ausgeführt wird. Bei Freizeitsport gelten Sportarten wie z.B. Klettern, Rafting, Fallschirmspringen, Motorsport oder Tauchen zu Risikosportarten. Die einzelnen Versicherer bewerten hier die Risiken zum Teil unterschiedlich. So ist bei einem Versicherer Reiten ein Risikosport, beim anderen nicht, bei einem Versicherer ist Klettern ganz allgemein ein Risikosport, bei einem anderen erst ab Schwierigkeitsstufe 4. Hier muss man einfach den BU-Experten fragen. Unten auf dieser Seite findet Ihr eine Tabelle mit Beispielen, wie einzelne Sportarten von den Versicherern bewertet werden können.

      Was passiert, wenn ich arbeitslos werde? Bin ich weiterhin versichert?


    Wenn Ihr weiterhin Beiträge bezahlt, besteht auch der Versicherungsschutz weiter. Die einzelnen Gesellschaften verhalten sich jedoch sehr unterschiedlich bezüglich einer möglichen abstrakten Verweisbarkeit auf andere Tätigkeiten bzw. Berufe, wenn man eine bestimmte Zeit aus dem Beruf ausgeschieden ist. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen und man muss sehr aufpassen. Viele Versicherer können nach längerer Arbeitslosigkeit auf jeden Beruf verweisen, unabhängig vom sozialen Status und der Lebensstellung eines Verweisungsberufs. Hier muss man genau erfragen, wie diese Situation in den allgemeinen Versicherungsbedingungen geregelt ist. Erwähnenswert ist hier noch, dass eine Erwerbsminderung sehr häufig nach lange andauernder Arbeitslosigkeit entsteht. Sicherlich ist es für Arbeitssuchende sehr frustrierend über Jahre hinweg keinen Arbeitsplatz zu finden (Thema Psyche). Vor diesem Hintergrund kann es durchaus sinnvoll sein einen Versicherer zu bevorzugen, der unbefristet auf eine Möglichkeit der Verweisung verzichtet, also auch bei Langzeitarbeitslosigkeit.

      Bin ich während der Elternzeit versichert?


    Hier gilt das gleiche wie bei Arbeitslosigkeit. Beachten solltet Ihr in den Tarifbedingungen den Abschnitt, der sich mit dem Ausscheiden aus dem Beruf befasst. Oft ist hier das Thema Elternzeit explizit beschrieben. Es ist vorteilhaft, wenn genau beschrieben ist, welche Dauer als kurzfristiges Ausscheiden angesehen wird. Liegt diese Dauer zum Beispiel bei 3 Jahren, ist während dieser Zeit auch weiterhin Euer vorher ausgeübter Beruf versichert.

      Zahlt die BU bei langer Arbeitsunfähigkeit/Krankschreibung?


    Berufsunfähigkkeit entsteht in den allermeisten Fällen durch längere Krankheit und damit verbundener Arbeitsunfähigkeit, also Krankschreibung. Nur8 von fast 100 Anbietern zahlen die volle BU-Rente bereits bei längerer Arbeitsunfähigkeit/Krankschreibung und zwar unabhängig davon, ob die üblicherweise verlangte 50%ige Berufsunfähigkeit festgestellt wird. Durrch diese zusätzliche Arbeitsunfähigkeitsklausel ist eine wesentlich schnellere Zahlung gewährleistet. Die Arbeitsunfähigkeitsklausel ist nach unserer Ansicht die wertvollste Klausel um Ärger zu vermeiden. Sie ist verständlich für jedermann und gibt dem Versicherer wenig Möglichkeiten sich aus der Leistungsverpflichtung zu drücken. Alleine die Tatsache, dass nur acht Anbieter diese transparente Leistung anbieten verdeutlicht den großen Vorteil. Alle Vorteile der AU-Klausel sind im Anschluss an unsere Checkliste (nach Punkt 14) ausführlich dargestellt.

      Ich erhalte eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente, erhalte ich automatisch meine private BU-Rente?


    Nein, dies ist einer der größten Irrtümer. Ein privater BU-Versicherer richtet sich nicht nach der Entscheidung der gesetzlichen Rentenversicherung, obwohl dort wesentlich strengere Maßstäbe gelten. Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt entweder teilweise- oder volle Erwerbsminderungsrente. Die teilweise Erwerbsminderung (mögliche Arbeitsleistung zwischen 3 und 6 Stunden täglich) ist aus gesetzlicher Sicht eine Berufsunfähigkeit. Hier hat der Gesetzgeber festgestellt, dass man sowohl im zuletzt ausgeübtem oder einem ganz anderen Beruf nur noch eingeschränkt arbeiten kann. Bei der vollen Erwerbsminderung (mögliche Arbeitsleistung unter 3 Stunden täglich) gilt man aus gesetzlicher Sicht als Erwerbsunfähig. Die privaten Versicherer beurteilen die Einschränkung der Arbeitskraft jedoch nicht in Stunden, sondern in Prozent. Es gibt keinen privaten Anbieter, der die Zahlung einer Rente als Berufsunfähigkeitsfall anerkennt! So kommt es regelmäßig vor, dass der BU-Versicherer die Leistungen verweigert, obwohl die gesetzliche Rentenversicherung bereits Erwerbsunfähigkeit anerkannt hat.

    Bei der privaten Erwerbsunfähigkeitsversicherung hingegen wird, die mögliche Arbeitsleistung in Stunden betrachtet, so wie das auch gesetzlich geregelt ist. Für den Leistungsfall bedeutet das mehr Sicherheit, denn hat der Rentenversicherer bereits bestätigt, dass man nur noch unter 3 Stunden am Tag arbeiten kann, dürfte es dem privaten Versicherer sehr schwer fallen dies anzuzweifeln. Derzeit gibt es nur einen Anbieter, die Canada Life, die neben der Berufsunfähigkeitsdefinition die 3 Stundenklausel in den Bedingungen verankert hat.

    Die private Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist übrigens die ideale Absicherung, wenn man die unzureichenden gesetzlichen Leistungen aufstocken will. Wir bieten dieses Produkt hier auch ohne Gesundheitsprüfung an (beim einzigen Anbieter, der das macht). Damit fällt das Risiko von Leistungsausschlüssen oder späterem Ärger wegen Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht (unvollständige Gesundheitsangaben) weg.


      Übersicht von Sportarten und mögliche Auswirkung auf den BU-Abschluss:

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    SportartBeurteilung durch den BU-Versicherer
    Ballsport 
    - American Football Beitragszuschlag bis 50% oder mehr
    - Baseball normale Annahme
    - Rugby Beitragszuschlag bis 50% oder mehr
    Bergsport
    z.B. Klettern, Bouldern, Klettersteigbegehungen, Eisklettern, Skibergsteigen
    Extra Fragebogen Klettern/Bergsport
    Fitness und Tanz
    - Boxaerobic normale Annahme
    - Chi-Gong normale Annahme
    - Tae Bo normale Annahme
    - Tai-Chi normale Annahme
    Extremsport
    - Base-Jumping / Bungee-Jumping Ablehnung
    - Canyoning (in Europa) Ausschlussklausel
    - Paintball Risikozuschlag bis 50% oder mehr
    FlugsportExtra Fragebogen Flugrisiko
    - DrachenfliegenBeitragszuschlag bis 100%
    - Fallschirmspringen Beitragszuschlag bis 100%
    - Gleitschirmfliegen Beitragszuschlag bis 100%
    - Hubschrauberflug / Motorflug Besondere Prüfung
    - Pago-Jet-Gliding Beitragszuschlag bis 100%
    - Segelfliegen/Ultraleichtflug Besondere Prüfung
    KampfsportExtra Fragebogen Kampfsport
    - Boxen (ohne Wettkampf) Beitragszuschlag bis 100%
    - Jiu-Jitsu, Judo, Karate, Taekwondo (ohne Wettkampf)je nach Ausprägung normale Annahme bis 50% Beitragszuschlag
    - Ringen (ohne Wettkampf) normale Annahme
    MotorsportExtra Fragebogen Automobilsport
    - Automotorsport Ablehnung
    - Motorradsport Ablehnung
    Pferdesport
    - Dressurreiten normale Annahme
    - Galopprennen Ablehnung
    - Military/Vielseitigkeitsreiten Ablehnung
    - Polo Beitragszuschlag bis 50%
    - Rodeoreiten Ablehnung
    - Springreiten ohne Wettkämpfe normale Annahme
    - Springreiten mit Wettkämpfe Beitragszuschlag bis 50%
    - Westernreiten Beitragszuschlag bis 50%
    Sonstige Sportarten 
    - Bogenschießen normale Annahme
    - Fechten normale Annahme
    - Gewichtheben Beitragszuschlag bis 100%
    - Trampolinspringen (ohne Wettbewerbe) normale Annahme
    Tauchsport
    z.B. Gerätetauchen, Apnoetauchen, Strömungstauchen, Nachttauchen
    Extra Fragebogen Tauchsport
    Wassersport 
    - Jet-Ski (ohne Wettkämpfe) normale Annahme
    - Kajak / Kanu (kein Wildwasser) normale Annahme
    - Kitesurfen ohne WettbewerbBeitragszuschlag bis 50%
    - Kitesurfen mit Wettbewerb Ablehnung
    - Segeln (ohne Ozeanüberquerung) normale Annahme
    - Wasserski ohne Wettbewerb normale Annahme
    - Wasserski mit Wettbewerb Beitragszuschlag bis 50%
    - Wellenreiten ohne Wettbewerbnormale Annahme
    - Wellenreiten mit Wettbewerb Beitragszuschlag bis 50%
    Wintersport  
    - Biathlon normale Annahme
    - Bobfahren Ablehnung
    - Eishockey Beitragszuschlag bis 50%
    - Eiskunstlaufen/ Eisschnellaufen normale Annahme
    - Skeleton Ablehnung
    - Skifahren/Snowboarden ohne Wettbewerbe
    (außer Extrem Ski-/Snowboardfahren)
    normale Annahme
    - Skispringen Beitragszuschlag bis 100%

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