Checkliste Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte

Dienstunfähigkeit oder Berufsunfähigkeit? – Die richtige Absicherung für Beamte

Beamte haben einen Dienstherrn und werden nicht berufsunfähig sondern dienstunfähig...

Die Versorgung durch Vater Staat für Beamte auf Lebenszeit ist durch eine Mindestversorgung von ca. 1499,95 Euro für Ledige bzw. 1577,55 Euro für Verheiratete im Vergleich zu anderen Berufsgruppen komfortabel, jedoch nicht ausreichend. Insbesondere Beamte auf Widerruf und auf Probe, also Beamtenanwärter benötigen in den Jahren vor der Verbeamtung eine hohe Zusatzabsicherung, da bei Entlassung noch kein Anspruch auf die Beamtenversorgung besteht. Ausnahmen gelten bei Dienstunfall oder Dienstbeschädigung. Hier besteht Anspruch auf Unfallruhegehalt bzw. Ruhegehalt wegen Dienstbeschädigung.


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Folgende Punkte sind bei Beamten bzw. angehenden Beamten zu beachten:

  1. Bei Dienstunfähigkeit erhalten Beamte ein Ruhegehalt, sofern die erforderliche Wartezeit erfüllt ist. Der Anspruch steigt mit jedem Dienstjahr an. Nach 40 Dienstjahren ist der Höchstsatz von 71,75 % des (ruhegehaltfähigen) Einkommens bei Dienstunfähigkeit erreicht. Die zusätzliche private Absicherung muss daher nicht zwingend bis zu 67. Lebensjahr erfolgen und wird von vielen Versicherungen auch begrenzt auf das 55. bis 62. Lebensjahr.

  2. Die Absicherung der Beamten erfolgt erst nach 5 Jahren Diensttätigkeit. Sollte die Absicherung durch den Staat nach diesen 5 Jahren ausreichend sein, reicht eine BUV (Berufsunfähigkeitsversicherung) mit einer Vertragslaufzeit von 5 Jahren und einer Leistungsdauer bis zum 65. Lebensjahr abzuschließen. Tritt also innerhalb der Vertragslaufzeit der BU-Fall bzw. eine Dienstunfähigkeit ein, wird die vereinbarte Rente bis zum 65. Lebensjahr geleistet.

  3. Möchte man auch nach den ersten 5 Jahren die Versorgungslücke absichern, kann man dies ohne die Vereinbarung einer Dynamik machen. Da die Ansprüche bezüglich des Ruhegehaltes anwachsen, kann im Prinzip die vereinbarte BU-Rente sinken. Das macht sie automatisch über die Inflation. Überlegen Sie genau, ab wann die Beamtenabsicherung durch den Staat ausreicht, denn je kürzer die Laufzeit einer BUV umso kostengünstiger ist sie zu bekommen. Beachten Sie, dass es einen Unterschied zwischen der Vertragslaufzeit und der Leistungsdauer gibt.

  4. Akademiker, die eine Beamtenlaufbahn anstreben sollten bereits während Studiums eine zusätzliche BU abschließen. Aufgrund der relativ langen Ausbildungszeit (Studium + Referendarzeit) ist der Eintritt ins Beamtenverhältnis oft spät. Je älter man ist, umso schwerer erhält man einen Vertrag, da oft schon so die ersten Wehwehchen einsetzen. Speziell bei Lehrern sehen die Versicherungsunternehmen es nicht gern , wenn jemand seinen Lehrerberuf bereits ausübt und dann eine BU abschließen möchte. Vorerkrankungen führen schnell zu Leistungsausschlüssen, Zuschlägen bzw. Ablehnungen. Tatsächlich ist es so, dass im Alter ab 51 Jahren ein großer Anteil von Lehrern berufsunfähig (bzw. dienstunfähig) wird. Jährlich müssen mehr als 5000 Lehrer aus gesundheitlichen Gründen ca. 10 Jahre vor normalen Renteneintritt ihren Beruf aufgeben. Die hohen insbesondere psychischen Belastungen, die der Lehrberuf mit sich bringt, machen eine Lebensarbeitszeit bis 65 bzw. 67 Jahre für viele unmöglich. Daher nochmals ganz deutlich: Wer den Lehrerberuf anstreben, sollte sich unbedingt vor Eintritt ins tatsächliche Berufsleben gegen das Risiko einer Berufs-/Dienstunfähigkeit versichern!

  5. Achten Sie darauf, dass der Tarif eine Dienstunfähigkeitsklausel (DU-Klausel) enthält. Hiermit wird die durch den Dienstherrn ausgesprochene Dienstunfähigkeit als Berufsunfähigkeit anerkannt. Ansonsten prüft der Versicherer nach seiner eigenen Leistungsdefinition, die von einer eventuell schon anerkannten Dienstunfähigkeit unabhängig ist. Auch bei einem Vertrag mit DU-Klausel gibt es Besonderheiten zu beachten. Einige Tarife leisten ganz allgemein bei Dienstunfähigkeit, andere nur, wenn diese aus gesundheitlichen Gründen ausgesprochen wurde. Das liest sich dann z.B. so: "Eine Berufsunfähigkeit liegt auch vor, wenn ein versicherter Beamter in Folge seines Gesundheitszustandes wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt worden ist." Der Versicherer will hier prüfen, ob aus medizinischer Sicht tatsächlich keine andere Tätigkeit möglich ist, also keine Versetzung in ein anderes Amt der selben Laufbahn. Sollte also nur deshalb eine Dienstunfähigkeit ausgesprochen werden, weil der Staat keine entsprechende Stelle anbieten kann, will der Versicherer dafür nicht aufkommen, was auch nachvollziehbar ist. Gut ist eine solche Formulierung: „Bei Beamten des öffentlichen Dienstes gilt die Versetzung in den Ruhestand wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit bzw. die Entlassung wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit als Berufsunfähigkeit." Durch die Formulierung “Entlassung wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit“ profitieren auch Beamte auf Probe oder Widerruf von der Regelung. Wichtig für Beamte im Außendienst ist, dass bei Dienstunfähigkeit nicht einfach auf eine Tätigkeit im Innendienst verwiesen werden sollte. Dies betrifft z.B. Polizisten oder Feuerwehrmänner.

    Für alle Beamte gilt – der Tarif sollte eine Dienstunfähigkeitsklausel enthalten! Fachleute unterscheiden zwischen der "echten, eingeschränkten und unechten" DU-Klausel.


  6. Für Beamte in gefährlicheren Berufen - z.B. Polizei, Feuerwehr, Justizvollzugsdienst - wird zusätzlich die sogenannte erweiterte Dienstunfähigkeitsklausel angeboten. Das Angebot ist hierbei noch überschaubarer als bei der allgemeinen DU-Klausel. Für alle Tarife mit DU-Klauseln gilt, dass man kaum die Möglichkeit hat sich bis zum Renteneintrittsalter, also bis zum 67. Lebensjahr abzusichern. Es gibt derzeit nur einen Versicherer, der die Laufzeit anbietet.

  7. Ansonsten ist es natürlich auf für Beamte wichtig, einen Tarif mit annehmbaren Bedingungen zu finden.

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